Internationale Abladeflle und der OGH
Internationale Abladefälle beschäftigen zunehmend die Praxis der Sozialversicherungsträger (SVT), Kraftfahrzeughaftpflichtversicherungen (KH) und nunmehr auch Gerichte. Einer sachgerechten Lösung steht nicht selten die Unkenntnis der Kollisionsnorm des Art. 85 Abs. 2 VO 883/04 (bis zum 30. 4. 2010 Art. 93 Abs. 2 VO 1408/71) bei Anwälten und – wie eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Republik Österreich (OGH) vom Februar 2011 zeigt – selbst Gerichten entgegen. Obwohl die Regelung seit 1959 gilt, lag sie fast fünfzig Jahre lang im Dornröschenschlaf.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7938.2011.10.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7938 |
| Ausgabe / Jahr: | 10 / 2011 |
| Veröffentlicht: | 2011-10-10 |
Seiten 423 - 429